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Dienstag, 12. August 2014

Hübsch hässlich

Hübsch hässlich, nicht? 
Aber es geht auch anders:
Man sieht auf den Bildern ein wenig die alte Farbe. Nachdem die Farbe aber durchgetrocknet ist, ist das nicht mehr so auffällig. Ich glaube, dass man einen anderen Pinsel braucht, denn die normalen Pinsel aus dem Baumarkt machen zu viel Struktur.

Was mich an der Kreidefarbe auch "stört". Wenn man Kiefer damit streicht, deckt es so gut, dass man von der Holzmaserung nichts mehr sieht. Bei Möbeln, die einfach abgrundtief hässlich sind, weil sie aus "Presspappe" mit einer Beschichtung bestehen, ist das aber schon wünschenswert. Vielleicht streiche ich am Wochenende ein solches Horrorteil um.

Sonntag, 8. Juni 2014

Frisch gepinselte Möbel

Soooo, heute gleich in die nächste Runde der Testreihe. Ein Stuhl muss dran glauben, weil noch sooo viel rosa über ist. Powder fühlt sich wohl. Ich habe sie vor vielen Jahren auf einer Bärenmesse von Susan McKay aus Kanada gekauft und sie ist noch immer allerliebst :)



Und der Hocker hat ein "Sahnehäubchen" bekommen *gg*. Die Anleitung habe ich einer Hippie-Jacke entnommen.



Der kleine Bär stammt von Kerstin Jeske, die FrecheFrüchteBären herstellt. Den kleinen Kuchenbär habe ich auf derselben Messe wie Powder erstanden und ich finde sein freches Gesichtchen immer noch prima :)

Der Kratz- und Wischtest ist auf dem Probebrett nicht nur zufriedenstellend sondern super verlaufen. Wenn die Farbe mal trocken ist, bekommt mein Nagel nichts mehr abgekratzt. Auch mit einem feuchten Gästehandtuch und heftigem Schrubben kann man der Farbe nichts antun. Leider hab ich nur die schlechte Handykamera und man sieht die Struktur der Farbe nicht. Sie ist halt nicht wirklich glatt. Ob das bei gekaufter Kreidefarbe auch so ist, weiß ich nicht. Vielleicht versuche ich die nächste Mischung mit Kalk statt mit Gips.

Samstag, 7. Juni 2014

Kreidefarbe für Möbel (Versuch)

Ich bin schwer gespannt. Schon seit längerem will ich ja diverse Möbel in weiß oder anderen pastelligen Farben umstreichen um es endlich Shabby Chic zu haben. Zum einen wartet ein lackiertes Buffet, ein ehemals geölter Wohnzimmerschrank und so das ein oder andere Möbelstück, das driiiiiiingendst aufgehübscht werden will.

In den Weiten des Netzes sieht man ganz hervorragende Ergebnisse mit sündhaft teuren Kreidefarben. Da kostet 1 Liter Farbe ca. 30 Euro. Heute war ich im heimischen Baumarkt und habe mir Zutaten für den selben Preis gekauft. Winziger Unterschied: Ich habe fast die 3fache Menge Farbe für den gleichen Preis. Ob das Ergebnis überzeugt, das wird der heutige Versuch zeigen.



Erstes Objekt ist ein alter Hocker von meiner Oma. Gewiss kein hübsches Teil, aber eben von Oma :o) So sieht er vorher aus. Ich habe nur ein paar abgebröckelte Stellen im Furnier mit Holzspachtel ausgebessert und nun warte ich, dass er bei 30° C so weit am offenen Fenster antrocknet, dass ich eeeeeendlich meinen Versuch starten kann.



Wie üblich.... mir kann es nicht schnell genug gehen. Angeblich muss man vorher ja nicht abschleifen und anschließend auch nichts zur Versiegelung machen. Nun denn. Ich rühre den Gips getrennt an bis er eine sahnige Konsistenz hat. Die Latexfarbe färbe ich todesmutig mit dem pink ein. Dann gebe ich den Gips in die rosa Suppe (es sieht wie Erdbeereis aus *gg*) und rühre wieder. Dann hält mich nichts mehr. Der Hocker muss dran glauben. Ich streiche vor mich hin und bin ganz angenehm überrascht. Die Farbe hält recht gut. Allerdings wirkt die Oberfläche nicht so glatt wie ich mir das gedacht hatte.



Weil ich so schön dabei bin, streiche ich gleich noch ein Brett von einer gruseligen Eckbank mit. Der Kratztest nach der ersten Schicht ist ernüchternd, weil die Farbe meinem Fingernagel weicht. Mist! So hatte ich mir das ja nun nicht gedacht. Irgendwie packt es mich nun total. Ich gehe ins Wohnzimmer und nehme mir  einen gruseligen Billig-Unterschrank vor. Warum ich den schon seit Jahren mit rum schleppe, weiß ich selber nicht. Vielleicht weil er ein akzeptables Maß hat. Kurz entschlossen pinsel ich Türen rosa nachdem ich sie mit Brennspiritus abgewischt hatte. Das war das erste Mal, dass es hier fies gerochen hat. Und dann drauf mit dem rosa. Den Rest werde ich allerdings weiß streichen, wenn das Zeug hält. Denn zu viel rosa kann nun auch nichts. Sobald die Farbe an allen drei Gegenständen angetrocknet ist, werde ich einen Kratz- und Wischtest machen.

Der Hund wollte unbedingt mithelfen und hat sich dekorativ vor die zu trocknenden Stücke gelegt. Er hat zum Glück kein rosa im Haar und es stört ihn auch nicht, weil hier gar nichts stinkt. Sehr pfleglich für Hundenasen :o)



Donnerstag, 3. Oktober 2013

Wunderschönes Häkeltuch


Von einer anderen Freundin habe ich dieses tolle Tuch mit Totenköpfen gehäkelt bekommen. Ein absoluter Kracher in meiner Lieblingsfarbe flieder.



Im Gegenzug bekommt sie von mir eine Stricknadel-Tasche.




Ein Amigurumi Hund

Von einer lieben Freundin habe ich einen traumhaften, gehäkelten Hund bekommen. Natürlich einen Airedale. Was sonst?

Hund filzen

Filzen erfreut sich ja schon seit längerem großer Beliebtheit. Bisher bin ich immer argwöhnisch drum herum geschlichen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man damit auch Blüten und Figuren filzen kann. 

Ich hatte dann das Glück, dass ich es ausprobieren durfte. Herausgekommen ist ein Airedale :o) Das ganze ist übrigens trocken gefilzt. Es gibt auch noch die Möglichkeit des Nassfilzens, aber das werde ich vermutlich nicht probieren.



Sonntag, 15. Januar 2012

Westen für Hundesport

Westen für den Hundesport gibt es in zig Varianten und mit allerlei Schnickschnack zu kaufen. Ich brauche aber gar nicht so viele Taschen, weil ich nur mit einem Bringsel auf dem Boden oder einem Magnetball arbeite. Außerdem gibt es von "meiner" Rasse kaum schöne und vor allem bezahlbare Westen.

So liegt es nahe, dass bei mir eine günstigere und individuelle Variante her muss. Beide Westen habe ich für kleines Geld erstehen können. Ein bisschen Stoff findet sich in der heimischen Kruschtelkiste. Für die Variante in rot, habe ich eine Fleece-Decke gekauft.

Man sucht sich also einfach ein Motiv und/oder einen Schriftzug und druckt diesen in A4 Größe aus. Nun ist applizieren für mich ein schwieriges Unterfangen, wenn ich das Motiv nicht fixieren kann. Am einfachsten ist daher die Verwendung von beidseitig haftendem Bügelvlies. Das Vlies legt man auf das ausgedruckte Motiv und zeichnet die Konturen auf dem Trägerpapier nach. Achtung! Bei Schriftzügen muss das spiegelverkehrt erfolgen sonst sieht es nachher sehr merkwürdig aus.

Das Motiv auf dem Vlies wird grob ausgeschnitten und dann auf den zu applizierenden Stoff gelegt. Hier kann es eine weitere Fehlerquelle geben, wenn der Stoff 2 verschiedene Seiten hat. Das Vlies muss auf die linke Seite gelegt werden. Das ist die Stoffseite, die man hinterher nicht mehr sieht. Dann kann man das Motiv auf den Stoff bügeln. Ich lege sicherheitshalber immer ein glattes Geschirrtuch darüber und bügle. So verbrennt auch Stoff mit hohem Kunstfaseranteil nicht. Jetzt kann man das Motiv mit einer Schere ausschneiden und erst dann wird das Trägerpapier abgezogen.

Das Motiv und die Buchstaben kann man testhalber erst mal auf der Weste anordnen. Wenn die Anordnung gefällt, vorsichtig das Geschirrtuch darüber legen und auf höchster Stufe (Baumwolle) festbügeln. Fertig! Wer mag, kann das Motiv mit der Nähmaschine fest steppen oder von Hand annähen. So übersteht die Weste auch zig Wäschen, ohne dass sich etwas löst.

Weste für 2011:

Weste für 2012:

Das Motiv und die Buchstaben sind noch nicht aufgebügelt sondern nur aufgelegt.